Philipp Harant entschied am 29. August das Spiel gegen den SV Babelsberg 03. In der 16. Minute verwandelte er einen Freistoß direkt zum 1 zu 0.

Der Treffer war das erste Tor der ersten Mannschaft nach der gemeinsamen Ankündigung von FSV Zwickau und Sparkasse Zwickau. Nach der gemeinsam angekündigten Regel steht er für 100 Euro zugunsten des Zwickauer Nachwuchses.

So funktioniert die Torspende

Die gemeinsam angekündigte Regel ist einfach. Für jedes Tor der ersten Mannschaft spendet die Sparkasse in der Saison 2026/27 100 Euro an die Nachwuchsabteilung „Die jungen Schwäne“.

FSV und Sparkasse ordnen die Aktion in ihre langjährige Partnerschaft ein. Die Zusammenarbeit haben sie zur laufenden Saison ausgebaut. So erhält jedes von der Aktion erfasste Tor einen zweiten Wert für die Nachwuchsarbeit.

Ein Fußball liegt auf Rasen direkt vor einem kleinen Trainingstor mit grünem Netz.
Das kleine Trainingstor steht sinnbildlich für die Nachwuchsarbeit und zeigt keine Anlage des FSV Zwickau.
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Zum Nachwuchs gehören acht Teams

Auf seiner Nachwuchsseite führt der FSV acht Mannschaften auf. Dazu gehören U11, U12, U13, U14, U15, U16, U17 und U19.

Der Verein bezeichnet diesen Bereich als „Nachwuchsleistungszentrum im Aufbau“. Die Spende ist für die Nachwuchsabteilung bestimmt. Wie das Geld dort eingesetzt werden soll, wurde bislang nicht öffentlich erläutert.

Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb der ersten Mannschaft ist in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Diese Spielbetriebsgesellschaft gehört laut Vereinsseite vollständig dem FSV Zwickau e.V., bei dem auch die Nachwuchsarbeit angesiedelt ist.

Warum 800 Euro noch nicht feststehen

Nach sieben Spieltagen hat Zwickau in der Regionalliga Nordost acht Tore erzielt. Die einfache Rechnung ergibt 800 Euro.

Ob die Spendensumme tatsächlich schon so hoch ist, bleibt offen. Entscheidend ist, ob alle Ligatore seit Saisonbeginn zählen oder erst die Treffer seit der Ankündigung am 28. August. Auch der Umgang mit Toren im Pokal oder in Testspielen ist nicht geklärt.

Offen sind außerdem eine mögliche Obergrenze und der Zeitpunkt der Auszahlung. Auch Angaben zur konkreten Verwendung innerhalb der Nachwuchsabteilung wurden bislang nicht veröffentlicht.

Die Vorsaison liefert einen Größenvergleich. Damals erzielte der FSV 52 Regionalligatore in 34 Spielen. Beim neuen Satz hätten diese Treffer rechnerisch 5.200 Euro ergeben. Das ist weder eine frühere Zahlung noch eine Prognose für diese Saison.

Jedes weitere Tor bekommt einen zweiten Wert

Harants Freistoß hatte damit zwei Folgen. Er entschied die Partie gegen Babelsberg und brachte dem Nachwuchs nach der Aktionsregel 100 Euro.

Für jedes weitere erfasste Tor der ersten Mannschaft wächst die Spende um denselben Betrag.