Auf der B 93 bei Zwickau fuhr eine Person in einem BMW am Freitagvormittag nach Angaben der Polizeidirektion Zwickau mit 191 km/h an einer Messstelle vorbei. Erlaubt waren dort für Pkw 100 km/h.

Die Polizei erwartet nach Abzug der Toleranz voraussichtlich 700 Euro Bußgeld zuzüglich Bearbeitungsgebühr, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot. Ein endgültiger Bescheid ist damit noch nicht belegt.

186 Pkw und Lkw waren laut Polizei zu schnell

Einsatzkräfte der Verkehrspolizei führten die Messung am 21. August 2026 durch. Nach Angaben der Behörde erfassten sie knapp 2.000 Fahrzeuge. Dabei waren 135 Pkw und 51 Lkw zu schnell.

Für Lkw galt auf dem kontrollierten Abschnitt laut Polizei gemäß Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Einen genaueren Messort, eine Fahrtrichtung oder die Dauer der Kontrolle nannte die Behörde nicht.

Archivaufnahme vom 6. August 2007: Die vierspurige B 93 verläuft durch eine grüne Landschaft in Zwickau-Mosel; im Hintergrund steht das Zwickauer Volkswagenwerk. Das Bild zeigt nicht die Geschwindigkeitskontrolle vom 21. August 2026.
Archivaufnahme vom 6. August 2007: Die vierspurige B 93 verläuft durch eine grüne Landschaft in Zwickau-Mosel; im Hintergrund steht das Zwickauer Volkswagenwerk. Das Bild zeigt nicht die Geschwindigkeitskontrolle vom 21. August 2026.
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Die genannten Sanktionen sind noch eine Prognose

Der amtliche Bußgeldkatalog sieht bei einer Überschreitung von mehr als 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften für andere Kraftfahrzeuge als Regelfolgen 700 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot vor. Die von der Polizei genannten zwei Punkte sind dagegen Teil ihrer Prognose für diesen Fall.

Die gemessenen 191 km/h sind der Rohwert. Wie hoch die verwertete Geschwindigkeit nach dem Toleranzabzug ausfällt, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor. Offen bleibt deshalb, welche Sanktionen im individuellen Verfahren tatsächlich festgesetzt werden.